kiro-Hausblog
Wir bauen mit der Firma »easyhaus« Langenselbold 
 
 
   
     
 

2014

Tagebuch Januar bis Juni 2014

20.06.14

Fliesen-Bemusterung bei Rüppel Bauzentrum, Gelnhausen

Recht große Ausstellung, viel Auswahl, puuuh! Gar nicht so einfach. Nun ja: Bei den Fliesen, die im Rahmen des easyhaus-schlüsselfertig-Vertrages im Budget sind, ist einiges dabei, zwei Drittel der Wand- und Bodenfliesen nehmen wir aus diesem Bereich.
Fürs Teile des Erdgeschosses haben wir eine alternative Fliese rausgesucht; macht mindestens zehn Euro Aufpreis pro qm. Es läppert sich...

Wir bekommen noch ein schriftliches Angebot, über den Fliesenleger, mit dem easyhaus zusammenarbeitet.

05.06.14

Sanitär-Bemusterung bei Seegers KG (GC-Gruppe), Altenstadt

Hmm. Das ist nicht die erste Badausstellung, die wir von innen sehen. Teils merkwürdige Auswahl. Beratung freundlich - aber es ist kompliziert: Man sieht die Tücken der Sanitärbranche mit ihrem dreistufigen Vertriebsweg, bei dem vor allem der Großhandel zu profitieren scheint, überall. Das rief nicht zuletzt das Bundeskartellamt auf den Plan: So kam es 2013 zu zahlreichen Durchsuchungen in der Branche, Ziel:   

»Die Behörde ist dabei dem Verdacht nachgegangen, dass Sanitärgroßhändler ein System der Preiskoordinierung betreiben, das die Preisabstimmung zwischen den Großhändlern bezweckt und zu Kartellpreisen gegenüber den Installateuren führt«.

Schon 2010 hat der Europäische Gerichtshof zahlreiche Akteure der Branche wegen illegaler Preisabsprachen zu einer Strafzahlung von 622 Millionen Euro rechtskräftig verdonnert.

Weitere Informationen zur Sanitärbrache lassen sich leicht googlen, ein WDR-Filmbericht von Ende 2013 bietet einen ersten Überblick.

  Nun also konkret die Situation vor Ort bei Seegers: Nichts ist mit Preisen ausgezeichnet, die Beraterin ist kaum in der Lage, uns kurzfristig Preise herauszusuchen, für jede Frage (v.a. solche, die Preise betreffen) muss sie länger in ihr Büro verschwinden, alle Preisangaben verstehen sich als "unverbindliche Preisempfehlung", je nach Preisgestaltung des Installateurs, "immer plus Mehrwertsteuer". Wie soll man da etwas aussuchen! Zu manchen Bereichen (Doppelwaschbecken mit Schrank) finden wir absolut gar nichts nichts, das uns gefällt und das (für uns) bezahlbar ist.
Wir einigen uns darauf, dass wir zu einigen Sanitärobjekten die Preise, auch mal in Varianten, als schriftliches Angebot bekommen (natürlich über den Installateur). Letztlich hoffen wir auf eine gute Zusammenarbeit gerade auch mit dem Installateur.

15.05.14 

Unterschriftstermin mit Herrn D. Altstadt von easyhaus

Nach unzähligen letzten Grob- und Feinschliffen bei der Vertragsgestaltung unterschreiben wir schließlich den Bauleistungsvertrag 'schlüsselfertig' bei der Firma easyhaus in Langenselbold. Das Konzept, und das Preis-/ Leistungsverhältnis überzeugen uns letztlich!

25.04.14

Termin beim Finanzierungsvermittler

Wir werden bei der Frankfurter Filiale der comdirect-Bank (nein, wir bekommen auch hier keine Provision) freundlich empfangen und bekommen, so scheint es, eine gute Beratung für alle Feinheiten unserer Baufinanzierung - und ein attraktives Angebot (einer anderen Bank) gleich dazu.

März 2014

Das Baugebiet - noch eine grüne Wiese... (weitere Bilder: bitte hier entlang)



Januar bis Mai

Grob- und Feinschliff bei der Hausgestaltung und der Vertragsgestaltung mit easyhaus

Herr D. Altstadt von easyhaus nimmt sich in zahllosen Terminen viel Zeit, um unsere Vorstellungen an unser Haus weiterzuentwickeln und mit unserem Budget in Einklang zu bringen, und findet dabei bei der Architektur und der Grundrissgestaltung tolle, teils recht individuelle Lösungen.
Und auch bei der Haustechnik haben wir manche Wünsche, die vom (eigentlich ganz ordentlichen) Standard abweichen: So ist uns eine gute Energieausnutzung und Isolierung sehr wichtig (das Haus soll ja auch in Jahrzehnten noch halbwegs zeitgemäß sein). Letztlich finden wir viele sehr schöne Lösungen. easyhaus erstellt uns mehrere Angebote, die uns helfen, bei allen Zwischenschritten die Kosten im Blick zu behalten.

Auf diesem ganzen Wege versuchen wir ein Gefühl für die Zuverlässigkeit dieses Unternehmens zu bekommen, sprechen viele kritische Punkte an, haken nach, schauen uns Bilanzen an...
Herr D. Altstadt ist da sehr geduldig...

Entscheidung gegen Fernwärme - für Nutzung Erneuerbarer Energien

Schon lange beschäftigen wir uns mit unserem Haus, und wie es mal darin warm werden soll.
Hier mal einige Überlegungen zu (unserer) Entscheidungsfindung, uns schließlich vom Fernwärmezwang befreien lassen zu wollen.

Unser Haus soll zunächst einen möglichst geringen Wärmebedarf haben. Eine Fußbodenheizung stand früh auf der Wunschliste. Da moderne FBH mit sehr geringen Systemtemperaturen gefahren werden, ist eine Fernwärme, die mit Temperaturen knapp unterhalb der Verdampfungsgrenze von ~70° daherkommt, nicht sonderlich passend. Ein weiterer Aspekt war bei unserer Entscheidung, dass wir den Wunsch hatten, eine Lüftungsanlage mit Kontrollierter Wärmerückgewinnung zu bekommen.

All das ist zwar technisch möglich, mit Fernwärme zu kombinieren. Aber es sind nicht die natürlich zusammenpassenden Komponenten.

Außerdem wird 'unsere' Fernwärme viele Kilometer weit durch Wald und Stadt transportiert. Da gibt es Straßen in der Gegend, wo der Asphalt im Winter in einem kurzen Streifen schon fast getrocknet ist (da, wo die Fernwärmeleitung verlegt ist...), während drumherum noch Schnee liegt. Das soll effizient sein?
Ob in zehn oder zwanzig Jahren das Müllaufkommen noch so gigantisch ist wie derzeit (die Fernwärme in unserem Fall wird in einem Müllheizkraftwerk erzeugt), ist auch fraglich.
Und schließlich: Vielleicht gelingt in Deutschland ja die Energiewende; dann könnte irgendwann Strom (der 'Treibstoff' für unsere Wärmepumpenheizung) - durch Erneuerbare Energien auch mal sehr preiswert erzeugt werden. Zudem denken wir über eine eigene Photovoltaikanlage nach, deren Strom - selbstgenutzt - die Wärmepumpe betreiben würde; dann hätten wir eine gewisse Unabhängigkeit von externen Energien.
Unterm Strich ist die Entscheidung nicht einfach. Sie ist sicher nicht frei von Glaubensfragen zu treffen, nicht alles lässt sich rational begründen - und sie betrifft (so was Blödes ;-) ) auch noch die Zukunft...

Jedenfalls haben wir uns also für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (Fußbodenheizung) mit Kontrollierter Wohnraumlüftung und Wärmerückgewinnung entschieden, das Ganze in einem Kombigerät inklusive Warmwasserbereitung zur (vollständigen) Innenaufstellung (Fa. Tecalor, THZ 304 eco).

Wir werden sehen, ob die Kiste hält, was sie verspricht.

13.01.14

Termin beim Notar

Wir unterschreiben den Kaufvertrag für unser Grundstück.
Die 'Basis' für unser Haus ist also schonmal da. Jippieh!

09.01.14

Termine in der Fertighausausstellung Bad Vilbel

Wir haben, nachdem wir bereits letztes Jahr allerlei Häuser dort unter die Lupe genommen haben, heute Termine mit Bien-Zenker (Freunde von uns haben mit denen gebaut - und waren recht zufrieden) und Schwörer-Haus. Manches klingt gut, manches nicht so gut. Letztlich scheiden Fertighaushersteller v.a. dadurch aus, dass sie - das überrascht uns - zu teuer sind. Viele Firmen bieten in ihren Standardlösungen allerdings Angebote, die uns nicht so zusagen, oder können unsere Ideen (z.B. eine zweieinhalb-stöckige Bauweise mit Pultdach) nicht realisieren. Einige Skepsis und Vorbehalte sind ohnehin vorhanden, z.B. was Fragen wie Haltbarkeit oder Wiederverkauftswert (hoffen wir ja nicht, dass das mal relevant wird) angeht.

Wir trauern vielleicht ein wenig der Chance nach, einiges an Zeit während des Baus zu sparen, denn wir warten sowieso schon lang genug.

Letztlich eine schwierige Entscheidung, die sehr subjektiv ist.




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